Heizgeräte werden meist dann gekauft, wenn es bereits kalt ist, und genau dann sind sie am teuersten. Wer Heizlüfter, Ölradiatoren oder Infrarotpaneele im Frühjahr oder Sommer besorgt, erwischt oft deutlich niedrigere Preise.
Die Preisunterschiede ergeben sich aus Technik und Ausstattung. Konvektoren und Heizlüfter sind günstig in der Anschaffung, Infrarot- und Keramikheizungen kosten mehr, und Thermostat, Frostschutz oder WLAN-Steuerung heben den Preis zusätzlich.
Am Ende der Heizsaison räumen Händler ihre Lager. Auf livingcheck.at tauchen dann Restposten und Auslaufmodelle auf, deren Nachfolger kaum mehr bieten. Ein Blick auf den Preis aus dem vergangenen Winter zeigt, ob der Nachlass echt ist.
Der Kaufpreis ist bei Heizgeräten nur ein Teil der Rechnung. Stromverbrauch und Effizienz entscheiden über die laufenden Kosten, gerade wenn ein Gerät regelmäßig im Einsatz ist. Ein günstiges Modell mit schlechter Regelung verliert seinen Preisvorteil schnell.
Zubehör wie Wandhalterung, externes Thermostat oder Montagematerial ist nicht immer im Lieferumfang. Bei Infrarotpaneelen kann außerdem eine Installation durch einen Elektriker sinnvoll sein, was den Endpreis verändert.
Wer ein Gerät nur als Reserve für die Übergangszeit braucht, kann gelassen auf den Abverkauf im Frühjahr warten und so den Saisonaufschlag umgehen. Bis zum nächsten Winter bleibt dann genug Zeit, das Gerät in Ruhe zu testen.







































































































































