
























Sideboards sind die klassischen Anrichten für Ess- und Wohnzimmer: hüfthoch, mit Türen und Schubladen, oft der ruhende Pol einer ganzen Einrichtung. Weil sie optisch so prägend sind, binden Hersteller sie eng an Kollektionen, und das sorgt beim Wechsel einer Linie für interessante Restposten.
Massives Eichen- oder Nussholz, furnierte Fronten im skandinavischen Stil oder Lackflächen in Trendfarben liegen preislich weit auseinander. Ein Modell aus Dekorspan wird häufiger in Aktionen eingebunden, Massivholz dagegen eher als Ausstellungsstück mit kleinen Spuren reduziert.
Wer Wert auf ein bestimmtes Design legt, sollte die Farbvarianten im Auge behalten. Nicht selten ist nur eine Ausführung stark gesenkt, weil sie sich schlechter verkauft hat, während das identische Möbel in der Bestsellerfarbe beim vollen Preis bleibt.
Gute Phasen für Preistiefs sind der Sommer-Sale, Black Friday und der Abverkauf nach Neujahr. Kurz vor diesen Terminen hilft ein Blick darauf, wie sich der Preis eines Wunschmodells in den Wochen davor bewegt hat.
Ein Sideboard ist fast immer Sperrgut. Speditionsgebühr, Zustellung bis in die Wohnung, Montage und gegebenenfalls die Abholung des alten Möbels können den Sale-Preis spürbar verschieben. Erst mit diesen Posten wird der Endpreis vergleichbar.
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