Teppichböden werden meist pro Quadratmeter beworben, bezahlt wird aber eine ganze Raumfläche. Wer ein Angebot bewertet, rechnet am besten sofort auf die tatsächliche Fläche hoch und schlägt den Verschnitt dazu, der bei ungünstigen Grundrissen beträchtlich ausfällt.
Den Quadratmeterpreis treiben Faser, Florart und Rückenausstattung. Wolle und Polyamid sind strapazierfähiger als einfaches Polypropylen, Velours wirkt edler als Schlinge, und eine Ausrüstung für Fußbodenheizung oder Objektbereich hat ihren Preis. Ein Sale lohnt nur, wenn die Qualität zur Nutzung passt.
Größere Nachlässe entstehen bei Rollenresten. Bleibt von einer Rolle ein Stück übrig, das für ein kleines Zimmer reicht, wird es oft deutlich günstiger angeboten als die Meterware. Für Kinderzimmer, Abstellräume oder Büros ist das eine klassische Schnäppchenquelle.
Teuer wird es bei den Nebenkosten. Zuschnitt, Lieferung per Spedition, Unterlage, Kleber oder Klebeband sowie eine mögliche Verlegung durch Fachleute kommen auf den beworbenen Preis. Auch das Entfernen des alten Bodens kostet, falls man es nicht selbst erledigt.
Zugeschnittene Ware ist in der Regel vom Rückgaberecht ausgenommen. Ein Muster vorab zu bestellen, kostet wenig und verhindert teure Fehlkäufe.
Rollenreste und Aktionsware mehrerer Shops tauchen auf livingcheck.at gesammelt auf, was den Abgleich mit dem gewohnten Quadratmeterpreis deutlich erleichtert.







































































































































